Demonstration „Mehr Große für die Kleinen“


Das NRW-weite Aktionsbündnis „Mehr Große für die Kleinen“ hatte für den 23.05.2019 in Düsseldorf zu einer Demonstration aufgerufen. Das sonnige Wetter an diesem Tag war wie geschaffen für eine bunte, laute und fröhlichen Demonstration, an der auch einige Kinder teilnahmen.

Bei der Demo ging es um mehr Personal für kleinere Gruppen und mehr individuelle Förderung für die Kinder. Dem Aktionsbündnis gehören Mitglieder aus bzw. von Mitarbeiter/innenvertretungen (MAV) der Kirchen, Betriebsräte von AWO-Kitas, der Gewerkschaften ver.di & GEW, Berufsverbänden, Personalräte und Vertreter/innen des Landeselternbeirates an.

Tatsächlich haben sich auch aus Lippstadt viele Erzieher/innen auf den Weg gemacht und sind mit Bus, Bahn oder dem PKW nach Düsseldorf gefahren, um dort für einen besseren Betreuungsschlüssel zu kämpfen. Mit Plakaten, Bannern, Signalwesten, Rasseln und Trillerpfeifen führte die Demo vorbei am Landtag, durch die Stadt bie zum Rheinpark Golzheim. Die Demo startete an zwei verschiedenen Startpunkten und vereinte sich unterwegs zu einem gigantischen Zug.

Bis zu 7.000 (laut Angaben der Polizei) Erzieher/innen forderten:

  • mehr pädagogisches Personal pro Gruppe,
  • Personalbemessung nach aktuellen wissenschaftlichen Studien,
  • Personalschlüssel muss sich an Öffnungszeiten orientieren,
  • kleinere Gruppen,
  • Ausbildungsoffensive,
  • Praxisintegrierte Berufsausbildung (PIA),
  • verbindliche Vor- und Nachbereitungszeiten,
  • Freistellung der Leitung,
  • anteilige Freistellung der stellvertretenden Leitung,
  • ausreichend Hauswirtschaftskräfte

Im Anschluss an den ca. 10 km langen Marsch fand auf der Tribüne im Rheinpark noch eine Kundgebung mit Ansprachen der Organisatoren, Vertretern verschiedener Parteien und Musik statt.

Laut Aussage des Veranstalters soll dies nicht die letzte Aktion gewesen sein.

als Vorstandsmitglied des Stadtelternrates bei der Demo dabei

Maria Schrape

Gespräch mit Bürgermeister Christof Sommer

Wir haben heute unseren Lippstädter Bürgermeister Christof Sommer zusammen mit Manfred Strieth, Fachbereichsleiter für Familie, Schule und Soziales, getroffen, um über die Bedarfe Lippstädter Eltern in ihren Kitas zu sprechen.

Wichtige Themen waren u. a. die 35 Stunden Block Betreuung, flexiblere Öffnungszeiten, eine garantierte Notbetreuung an Schließungstagen sowie der aktuelle Gesetzesentwurf für das neue KiBiz.

Bürgermeister Sommer zeigte sich sehr interessiert an unseren Umfrageergebnissen. Er wird die Erkenntnisse in die weiteren Gespräche mit den Trägern einfließen lassen.

Darüberhinaus hat die Stadt angekündigt, dass es aufgrund unserer Umfrageergebnisse zu Änderungen im nächsten Anmeldeverfahren kommen wird.

Wir bedanken uns bei Bürgermeister Sommer und Herrn Strieth für das sehr offene und konstruktive Gespräch!

Josefine Ritzel & Jana De Vidts

v. l. Jana De Vidts, Bürgermeister Christof Sommer, Josefine Ritzel

Hospitation im INI Waldkindergarten am 14. Mai 2019

Wir hatten heute die Gelegenheit, im INI Waldkindergarten zu hospitieren und dabei das Konzept der Einrichtung näher kennenzulernen.

Darüberhinaus fand ein Gespräch mit dem Träger und der Kindergartenleiterin zu den Ergebnissen unserer Umfrage statt.

Herzlichen Dank an Sandra Bals für die Einladung zu einem Gespräch, die neuen Impulse für unsere Arbeit und den sehr interessanten Vormittag mit den Kindern im Wald!

Maria Schrape & Jana De Vidts

v. l.: Jana De Vidts, Andreas Knapp (Träger), Maria Schrape, Sandra Bals (Kita-Leitung)

Tag der Kinderbetreuung am 13. Mai 2019

Am 13. Mai, dem Tag der Kinderbetreuung, überreichten ganz viele Kinder in Lippstadt ihren Erzieherinnen und Erziehern ein kleines Dankeschön. Das konnten selbstgebastelte Aufmerksamkeiten oder auch Blumen sein, wie in der Kita Maria Frieden, in der jedes Kind jeder Erzieherin eine einzelne Blume überreichte.

Wir sagen an dieser Stelle HERZLICHEN DANK an alle Erzieherinnen und Erzieher!!! Sie leisten einen großen Beitrag dazu, dass wir Eltern beruhigt arbeiten gehen können. Sie kümmern sich um unsere Kleinsten, das wichtigste Gut, das wir haben. Sie sind Tröster, Aua-weg-Puster und Spielgefährtinnen zugleich. HERZLICHEN DANK für alles was Sie tagtäglich für unsere Kinder und uns Eltern tun.

Der Tag der Kinderbetreuung findet jedes Jahr am Montag nach dem Muttertag statt. Er wurde 2012 ins Leben gerufen und wird seit 2017 von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung koordiniert.

Der Vorstand des Stadtelternrates

Kita Panama:

Kita Maria Frieden:

Kita am Wasserturm:

  

INI Kindergarten:

Kita St. Elisabeth:

 

Kabinett beschließt Referentenentwurf zur KiBiz-Reform – Pressemitteilung des MKFFI

Das MKFFI (Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Landes NRW) hat heute eine Pressemitteilung herausgegeben mit einem Gesetzesentwurf des neuen KiBiz.

Über den folgenden Link gelangt Ihr in die Pressemitteilung:

https://www.mkffi.nrw/pressemitteilung/familienminister-stamp-kabinett-beschliesst-referentenentwurf-zur-kibiz-reform

Mit einem Klick auf den Text „Referentenentwurf …“ (ganz unten) gelangt Ihr in den Gesetzesentwurf.

Herzliche Grüße

Euer Vorstand des Stadtelternrates

Pressemitteilung zu unserer Umfrage „Welche Themen sind Eltern in ihrer Kita wichtig?“

Lippstadt. Der Stadtelternrat hat die Ergebnisse seiner Umfrage „Welche Themen sind Eltern in ihren Kitas wichtig?“ veröffentlicht. An der Online-Befragung beteiligten sich Eltern von 1.117 Kindern. Es gibt viele Themen, die für Eltern wichtig sind. Eine gesunde Ernährung, ein möglichst kleiner Betreuungsschlüssel und qualifiziertes Fachpersonal werden als wichtig benannt. Während sich 85% aller Eltern zufrieden bis sehr zufrieden mit der Betreuungsqualität zeigen, gibt es viele Verbesserungswünsche im Bereich der Betreuungszeiten. Die Umfrage zeigt ganz deutlich, dass sich Eltern neben einer Reduzierung der Schließzeiten in den Sommerferien und einer garantierten Notbetreuung im Falle einer Schließung des Kindergartens vor allem eine flexible 35-Stunden-Block-Betreuung wünschen.

Eigentlich brauchen viele Eltern in Lippstadt nur einen 35-Stunden-Platz, weil ein Elternteil nur Teilzeit arbeitet und die Kinder bereits am frühen Nachmittag aus der Kita abholen kann. Trotzdem buchen viele Eltern einen deutlich teureren 45-Stunden-Platz. Deren Anteil ist in Lippstadt mit 48,59 Prozent im NRW-Vergleich auffällig hoch.

Das Problem: In vielen 35-Stunden-Plätzen ist keine Übermittagsbetreuung mit einem warmen Mittagessen vorgesehen. Eltern müssen ihr Kind also vor dem Mittagessen abholen und können es am Nachmittag zurück in die Kita bringen. „Unsere Gesellschaft durchlebt einen Wandel. Doppelte Erwerbstätigkeit ist für viele Familien unabdingbar. Wenn man sein Kind um 12:30 Uhr abholen und erst um 14:30 Uhr wieder zurück in die Kita bringen kann, weil eine Versorgung mit einem warmen Mittagessen in der Einrichtung nicht ermöglicht wird, dann behindert dies die notwendige Erwerbstätigkeit.“ so die Vorsitzende des Stadtelternrates Jana De Vidts.

Der Jugendamtselternbeirat (JAEB) Lippstadt fordert deshalb die deutliche Ausweitung von Betreuungsplätzen mit 35 Stunden ohne Übermittagsbetreuung.

Die Formulierung im Kinderbildungsgesetz (KiBiz, §13d und 13e) sagt: „In der Regel ist eine durchgehende Betreuung über Mittag anzubieten“. Weiter heißt es: „Wird in der Tageseinrichtung Mittagessen angeboten, so ist jedenfalls jedem Kind mit einer wöchentlichen Betreuungszeit ab 35 Stunden grundsätzlich die Teilnahme zu ermöglichen.“ Der Ministerialdirigent Manfred Walhorn bestätigte in der Vollversammlung der Jugendamtselternbeiräte am 23.02.2019 in Düsseldorf, dass es nur eine Hand voll von Kommunen in NRW gibt, in denen die Betreuungsplätze mit 35 Stunden ohne eine angemessene Mittagsversorgung überhaupt bestehen.

Die Eltern haben tatsächlich jedoch das Gefühl durch die fehlenden Mittagsplätze in einen 45-Stunden-Betreuungsvertrag gedrängt zu werden, kritisiert die Elternvertretung. Neben den höheren Kosten für die Eltern in Form eines erhöhten Elternbeitrags wird auch die Stadt durch deutlich höhere Kosten für die Bezuschussung der 45-Stunden-Plätze belastet.

Der Stadtelternrat hat bereits erste Gespräche mit Trägern der Kindertageseinrichtungen und der Stadt Lippstadt geführt, um Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Die Argumente und Zahlen liegen auf der Hand. Der JAEB erhofft sich ein Einlenken der Träger und Kindergärten.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand des Jugendamtselternbeirats

Ergebnisse unserer Umfrage „Welche Themen sind Eltern in ihrer Kita wichtig?“

An unserer Umfrage zum Thema „Welche Themen sind Eltern in ihrer Kita wichtig“ haben sich Eltern von 1.117 Kindern beteiligt. Während sich 85% aller Eltern zufrieden bis sehr zufrieden mit der Betreuungsqualität zeigten, sehen die Eltern großes Verbesserungspotenzial im Bereich der Betreuungszeiten in Lippstädter Kitas.

Laut unserer Umfrage wünschen sich Eltern vor allem eine 35 Stunden Block Betreuung mit einer Übermittagsbetreuung, so wie diese laut KiBiz auch vorgesehen ist. In Lippstädter Kitas wird dies leider nicht oder nicht ausreichend angeboten. Aber auch Themen wie eine garantierte Notbetreuung an Schließungstagen, die Reduzierung von Schließungstagen und eine gesunde Ernährung in den Kitas wünschen sich Eltern.

Wir vom Stadtelternrat haben begonnen mit Trägern und der Stadt Lippstadt Gespräche zu führen, um auf die Problematiken aufmerksam zu machen und über Lösungsmöglichkeiten zu sprechen.

Die genauen Auswertungsergebnisse können Sie der beigefügten Datei entnehmen.

Viele Grüße

Ihr Vorstand des Stadtelternrates

Umfrageergebnisse Lippstädter Kitas gesamt

Elternratsstammtisch am 28.03.2019, um 19:30 Uhr

Am 28.03.2019 findet der nächste Elternratsstammtisch statt, zu dem alle Mitglieder des Stadtelternrates herzlich eingeladen sind.

Agenda:

  1. Auswertung unserer Umfrage unter allen Lippstädter Eltern
  2. Diskussion um 35 Stunden Plus Betreuung
  3. Unsere Teilnahme an der Vollversammlung aller JAEBs in Düsseldorf inklusive einer Podiumsdiskussion mit familienpolitischen Sprechern zum Thema „Pakt für Kinder und Familie“
  4. Treffen mit unserer Landtagsabgeordneten Marlies Stotz
  5. Sonstiges

Bitte gebt uns bis zum 14. März 2019 eine Rückmeldung, ob Ihr an unserem Stammtisch teilnehmen könnt. Bitte meldet Euch auch, wenn Ihr es nicht einrichten könnt. Den genauen Treffpunkt teilen wir Euch nach dem 14.03. mit. Der Ort hängt von der Anzahl der Teilnehmer ab.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Euch!

Für weitere Fragen stehen wir Euch jederzeit gerne zur Verfügung!

Viele Grüße

Euer Vorstandsteam

Anne (Müller), Maria (Schrape), Alexandra (Bobb), Josefine (Ritzel) & Jana (De Vidts)

Treffen des JAEB Lippstadt mit unserer Landtagsabgeordneten Marlies Stotz (SPD)

Der Stadtelternrat hat sich am 28.02.2019 mit der Landtagsabgeordneten und Mitglied im Rat der Stadt Lippstadt, Marlies Stotz (SPD), zu einem regen Austausch bezüglich der Bedürfnisse und Wünsche Lippstädter Eltern getroffen. Gerade im Hinblick auf die Novellierung des KiBiz war es uns wichtig, darzustellen, was Lippstädter Eltern in der Kita wichtig ist und was verbessert werden sollte. Wir haben unter anderem über die wichtigen Themen 35-Stunden-Block-Betreuung, flexiblere Betreuungszeiten, Reduktion der Schließtage, Betreuungsschlüssel und eine gesunde Ernährung in der Kita gesprochen.

Frau Stotz zeigte sich sehr interessiert an unseren Ausführungen und sie hat einige unserer Anregungen mitgenommen.

Der Stadtelternrat bedankt sich ganz herzlich bei Frau Stotz für die Einladung zu einem Gespräch und ihr Engagement für uns Lippstädter Eltern.

Erste Vollversammlung aller JAEBs in Düsseldorf mit hochkarätiger Podiumsdiskussion am 23.02.2019

Am 23. Februar 2019 hat unsere Vorsitzende des Stadtelternrats Lippstadt, Jana De Vidts, an der ersten Vollversammlung aller Jugendamtselternbeiräte in NRW teilgenommen. Eingeladen hatte der Landeselternbeirat (LEB NRW) in das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW nach Düsseldorf.

Es war ein spannender Tag mit sehr interessanten Gesprächen rund um das Thema Kindertagesstätten, mit einem Grußwort von Herrn Ministerialdirigent Manfred Walhorn (Abteilungsleiter Kinder und Jugend im MKFFI), einem Vortrag von Frau Prof. Dr. Gaby Flösser vom Deutschen Kinderschutzbund zur Kampagne zum 30-jährigen Bestehen der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (https://www.kinderschutzbund-nrw.de/aktuelles/das-kinderrechtejahr-2019) und einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion, moderiert von Franz Purucker, mit den familienpolitischen Sprecherinnen und Sprechern ihrer jeweiligen Landtagsfraktionen, Jens Kamieth (CDU), Marcel Hafke (FDP), Dr. Dennis Maelzer (SPD) und Josefine Paul (Grüne) über den „Pakt für Kinder und Familien“ und aktuelle Pläne zur Reform des Kinderbildungsgesetzes „KiBiz“. Zudem durfte der LEB Svenja Stahlschmied (Petition beitragsfreie KiTa) und Danilo Fischbach (Bundeselternsprecher) auf dem Podium begrüßen. Alle JAEBs hatten die Möglichkeit ihre Fragen direkt an die Diskussionsteilnehmer zu stellen, so dass viele Themen platziert werden konnten, die auch uns Lippstädter Eltern interessieren.

Alle Vorträge sowie die Podiumsdiskussion wurden live ins Internet gestreamt und können auf der Facebook-Seite des LEB NRW angesehen werden.

https://www.facebook.com/lebnrw/

Wir haben die Veranstaltung außerdem dazu genutzt, uns mit JAEBs anderer Kommunen auszutauschen und Anregungen für Lippstadt mitzunehmen.   

„2019 wird aufgrund der Reformbemühungen des KiBiz ein spannendes Jahr. Der LEB ist davon überzeugt, dass mit der gebündelten Power der JAEBs und des LEBs die Interessen der Eltern eine entsprechende Gewichtung bei der Neugestaltung haben werden und schaut zuversichtlich auf die kommenden Gespräche mit den entscheidenden Organisationen, Gremien und Institutionen“ (Katja Wegner-Hens – Vorstand des LEB)

Katja Wegner-Hens (LEB) und Jana De Vidts (JAEB Lippstadt)