Geschäftsordnung geändert // Neue Anmeldekarten

Am 26.06.2019 fand unsere zweite offizielle Sitzung im Kita-Jahr 2019/20 statt. Unsere Vorsitzende Jana De Vidts berichtete über die Tätigkeiten und Erfolge des Vorstandes in den letzten sieben Monaten.

Wir können eine positive Zwischenbilanz ziehen:

  • Die Elternbeiträge wurden nicht erhöht.
  • Die Geschwisterbeiträge sind ab dem kommenden Kindergartenjahr abgeschafft.
  • Die jährliche Diskussion um eine eventuelle Erhöhung der Elternbeiträge ist vom Tisch
  • Eltern, Träger und die kommunale Politik sind auf den Stadtelternrat aufmerksam geworden

Darüberhinaus kündigte Herr Strieth (Fachbereichsleiter Familie, Schule und Soziales) an, dass sich die Anmeldekarten ändern werden. Die Stadt reagiert damit auf die Ergebnisse unserer Umfrage zum Thema „Welche Themen sind Eltern in ihrer Kita wichtig?“:

  • Die Eltern können auf den Anmeldekarten ankreuzen, ob sie 35 Stunden ungeteilt oder geteilt buchen möchten.
  • Die Kitas müssen die Karten an die Stadt zurückgeben. Auf diese Weise möchte sich die Stadt ein Gesamtbild des tatsächlichen Bedarfes verschaffen.

Außerdem entfällt der Zweitwunsch auf der Anmeldekarte.

Desweiteren haben wir bei unserer Sitzung Ideen der einzelnen Teilnehmer gesammelt, wie in ihren Kitas Kindern gesunde Ernährung „schmackhaft“ gemacht wird. Wir werden die Elternvertreter von Lippstadt um weitere Ideen bitten und diese gesammelt an die Kindertageseinrichtungen weiterleiten. Unser Ziel ist es, neue Anregungen zu geben, wie man Kinder in das Thema „Gesunde Ernährung“ einbeziehen kann.

Wichtigster Tagesordnungspunkt unserer Sitzung war die Änderung unserer Geschäftsordnung. Wir haben einstimmig beschlossen, dass ab der nächsten Wahl ehemalige Vorstandsmitglieder als Ehrenmitglieder in den Stadtelternrat berufen werden können. Dadurch soll uns vorhandenes Wissen erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden.

Der Vorstand bedankte sich bei Herrn Strieth für die gute Zusammenarbeit und die großartige Unterstützung in den letzten Monaten.

                                                                   v. l. Maria Schrape, Jana De Vidts, Manfred Strieth, Alexandra Bobb

Bundeselternkongress am 22.09.2019 in Köln

Am 22.09.2019 findet der Bundeselternkongress unter dem Thema „Damit die Zukunft nicht nur in den Sternen steht“ in Köln statt.

Der Bundeselternkongress wird einmal jährlich von der Bundeselternvertretung veranstaltet. In diesem Jahr findet der Kongress in NRW statt und wird deshalb vom LEB NRW mit organisiert.

Es wird Vorträge, Workshops, einen Markt der Möglichkeiten und jede Menge Gelegenheiten zum Austausch geben.

Weitere Informationen folgen.

Euer Vorstand

Treffen mit dem LEB am 15.06.2019 in Münster

Wir haben am 15.06.2019 an einer Versammlung des Landeselternbeirates in Münster teilgenommen.

Zu den großen Themen gehörten die Änderungen des KiBiz laut Referentenentwurf vom 06.05.2019, die Datenschutzgrundverordnung sowie ein Tätigkeitsbericht des JAEB Münster (speziell des Beirates).

Der LEB hat einige unserer Änderungswünsche in seiner Stellungnahme zum neuen KiBiz aufgenommen. Nähere Informationen dürfen wir an dieser Stelle leider nicht veröffentlichen. Bei Rückfragen könnt Ihr uns gerne telefonisch kontaktieren.

Der Austausch mit anderen JAEBs in NRW war sehr interessant und wir haben einige Anregungen für unsere Arbeit des JAEB Lippstadt mitgenommen.

Für den Vorstand

Jana De Vidts

Runder Tisch zum Thema „Gesunde Ernährung in der Kita“

Aus unserer Umfrage unter der Elternschaft in Lippstadt haben wir als Stadtelternrat auch das Thema Ernährung im Kindergarten mitgenommen.

 Frau Marlies Stotz (Landtagsabgeordnete der SPD) hatte uns gestern eingeladen gemeinsam mit Frau Tenberge-Weber (Gesamtleitung und Teamleitung Schulverpflegung bei der Verbraucherzentrale NRW) und Herrn Manfred Strieth (Fachbereichsleiter Familie, Schule und Soziales der Stadt Lippstadt) über das Thema zu diskutieren.

Aktuell gibt es keine gesetzlichen Vorgaben für  das Kita- und Schulessen. Es gibt lediglich Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE).

Frau Tenberge-Weber stellte uns dazu die Arbeit der Verbraucherzentrale vor. Dort ist die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung NRW angesiedelt, die eine Beratungseinrichtung für Kitas, Schulen, Träger, Verpflegungsanbieter Eltern und Kinder ist. Gefördert wird die Vernetzungsstelle durch Mittel verschiedener Ministerien.

In den vielen Gesprächen und Terminen des Stadtelternrates in den vergangenen Monaten haben wir festgestellt, dass es in den Kitas sehr unterschiedlich zugeht. Jede Kita hat eigene Konzepte und somit auch einen eigenen Umgang mit dem Thema Essen. Soweit uns bekannt ist, halten sich die Kitas in Lippstadt weitestgehend an die Empfehlungen der DGE.

Erfreulich ist, dass unsere Gesprächsrunde insgesamt der Auffassung war, dass in den Kitas die Ernährung eine wichtige Rolle spielt und die Erzieherinnen ihren Bildungsauftrag wahrnehmen. Denn auch das Einnehmen der Mahlzeiten (Frühstück, Mittag, Nachmittagssnack) ist ein Teil der Bildung und Erziehung unserer Kinder.

Wir waren uns aber auch einig, dass es noch immer Verbesserungspotentiale gibt. Diese gilt es auszuschöpfen. Wir als Stadtelternrat werden deshalb noch einmal an die Elternräte in den Kindergärten herantreten und zunächst einmal den Ist-Stand in den derzeit 40 Kitas in Lippstadt ermitteln. Manchmal sind es kleine Ideen aus anderen Kitas oder anderen Familien, die helfen, das Thema Essen bewusster in den Fokus zu nehmen. Wir möchten kreative und beispielhafte Ideen sammeln und allen Kitas zur Verfügung stellen.

Hier schon einmal vorab die Anforderungen an das Verpflegungsangebot in der Kita für eine Woche (fünf Verpflegungstage) lt. des DGE:

  1. 5x Getreide, Getreideprodukte und Kartoffeln
  2. 5x Gemüse und Salat
  3. mind. 2x Obst
  4. mind. 2x Milch und Milchprodukte
  5. max. 2x Fleisch / Wurst
  6. mind. 1x Seefisch
  7. Rapsöl ist Standardöl
  8. 5x Trink-, Mineralwasser

Wir freuen uns auf weitere Gespräche und Aktionen zum Thema gesunde Ernährung.

Wir bedanken uns bei Frau Tenberge-Weber, Frau Stotz und Herrn Strieth für das Gespräch und die neuen Denkanstöße.

v. l.: Alexandra Bobb, Ursula Tenberge-Weber, Marlies Stotz, Maria Schrape, Jana De Vidts, Manfred Strieth

Demonstration „Mehr Große für die Kleinen“


Das NRW-weite Aktionsbündnis „Mehr Große für die Kleinen“ hatte für den 23.05.2019 in Düsseldorf zu einer Demonstration aufgerufen. Das sonnige Wetter an diesem Tag war wie geschaffen für eine bunte, laute und fröhlichen Demonstration, an der auch einige Kinder teilnahmen.

Bei der Demo ging es um mehr Personal für kleinere Gruppen und mehr individuelle Förderung für die Kinder. Dem Aktionsbündnis gehören Mitglieder aus bzw. von Mitarbeiter/innenvertretungen (MAV) der Kirchen, Betriebsräte von AWO-Kitas, der Gewerkschaften ver.di & GEW, Berufsverbänden, Personalräte und Vertreter/innen des Landeselternbeirates an.

Tatsächlich haben sich auch aus Lippstadt viele Erzieher/innen auf den Weg gemacht und sind mit Bus, Bahn oder dem PKW nach Düsseldorf gefahren, um dort für einen besseren Betreuungsschlüssel zu kämpfen. Mit Plakaten, Bannern, Signalwesten, Rasseln und Trillerpfeifen führte die Demo vorbei am Landtag, durch die Stadt bie zum Rheinpark Golzheim. Die Demo startete an zwei verschiedenen Startpunkten und vereinte sich unterwegs zu einem gigantischen Zug.

Bis zu 7.000 (laut Angaben der Polizei) Erzieher/innen forderten:

  • mehr pädagogisches Personal pro Gruppe,
  • Personalbemessung nach aktuellen wissenschaftlichen Studien,
  • Personalschlüssel muss sich an Öffnungszeiten orientieren,
  • kleinere Gruppen,
  • Ausbildungsoffensive,
  • Praxisintegrierte Berufsausbildung (PIA),
  • verbindliche Vor- und Nachbereitungszeiten,
  • Freistellung der Leitung,
  • anteilige Freistellung der stellvertretenden Leitung,
  • ausreichend Hauswirtschaftskräfte

Im Anschluss an den ca. 10 km langen Marsch fand auf der Tribüne im Rheinpark noch eine Kundgebung mit Ansprachen der Organisatoren, Vertretern verschiedener Parteien und Musik statt.

Laut Aussage des Veranstalters soll dies nicht die letzte Aktion gewesen sein.

als Vorstandsmitglied des Stadtelternrates bei der Demo dabei

Maria Schrape

Gespräch mit Bürgermeister Christof Sommer

Wir haben heute unseren Lippstädter Bürgermeister Christof Sommer zusammen mit Manfred Strieth, Fachbereichsleiter für Familie, Schule und Soziales, getroffen, um über die Bedarfe Lippstädter Eltern in ihren Kitas zu sprechen.

Wichtige Themen waren u. a. die 35 Stunden Block Betreuung, flexiblere Öffnungszeiten, eine garantierte Notbetreuung an Schließungstagen sowie der aktuelle Gesetzesentwurf für das neue KiBiz.

Bürgermeister Sommer zeigte sich sehr interessiert an unseren Umfrageergebnissen. Er wird die Erkenntnisse in die weiteren Gespräche mit den Trägern einfließen lassen.

Darüberhinaus hat die Stadt angekündigt, dass es aufgrund unserer Umfrageergebnisse zu Änderungen im nächsten Anmeldeverfahren kommen wird.

Wir bedanken uns bei Bürgermeister Sommer und Herrn Strieth für das sehr offene und konstruktive Gespräch!

Josefine Ritzel & Jana De Vidts

v. l. Jana De Vidts, Bürgermeister Christof Sommer, Josefine Ritzel

Hospitation im INI Waldkindergarten am 14. Mai 2019

Wir hatten heute die Gelegenheit, im INI Waldkindergarten zu hospitieren und dabei das Konzept der Einrichtung näher kennenzulernen.

Darüberhinaus fand ein Gespräch mit dem Träger und der Kindergartenleiterin zu den Ergebnissen unserer Umfrage statt.

Herzlichen Dank an Sandra Bals für die Einladung zu einem Gespräch, die neuen Impulse für unsere Arbeit und den sehr interessanten Vormittag mit den Kindern im Wald!

Maria Schrape & Jana De Vidts

v. l.: Jana De Vidts, Andreas Knapp (Träger), Maria Schrape, Sandra Bals (Kita-Leitung)

Tag der Kinderbetreuung am 13. Mai 2019

Am 13. Mai, dem Tag der Kinderbetreuung, überreichten ganz viele Kinder in Lippstadt ihren Erzieherinnen und Erziehern ein kleines Dankeschön. Das konnten selbstgebastelte Aufmerksamkeiten oder auch Blumen sein, wie in der Kita Maria Frieden, in der jedes Kind jeder Erzieherin eine einzelne Blume überreichte.

Wir sagen an dieser Stelle HERZLICHEN DANK an alle Erzieherinnen und Erzieher!!! Sie leisten einen großen Beitrag dazu, dass wir Eltern beruhigt arbeiten gehen können. Sie kümmern sich um unsere Kleinsten, das wichtigste Gut, das wir haben. Sie sind Tröster, Aua-weg-Puster und Spielgefährtinnen zugleich. HERZLICHEN DANK für alles was Sie tagtäglich für unsere Kinder und uns Eltern tun.

Der Tag der Kinderbetreuung findet jedes Jahr am Montag nach dem Muttertag statt. Er wurde 2012 ins Leben gerufen und wird seit 2017 von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung koordiniert.

Der Vorstand des Stadtelternrates

Kita Panama:

Kita Maria Frieden:

Kita am Wasserturm:

  

INI Kindergarten:

Kita St. Elisabeth:

 

Kabinett beschließt Referentenentwurf zur KiBiz-Reform – Pressemitteilung des MKFFI

Das MKFFI (Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, des Landes NRW) hat heute eine Pressemitteilung herausgegeben mit einem Gesetzesentwurf des neuen KiBiz.

Über den folgenden Link gelangt Ihr in die Pressemitteilung:

https://www.mkffi.nrw/pressemitteilung/familienminister-stamp-kabinett-beschliesst-referentenentwurf-zur-kibiz-reform

Mit einem Klick auf den Text „Referentenentwurf …“ (ganz unten) gelangt Ihr in den Gesetzesentwurf.

Herzliche Grüße

Euer Vorstand des Stadtelternrates

Pressemitteilung zu unserer Umfrage „Welche Themen sind Eltern in ihrer Kita wichtig?“

Lippstadt. Der Stadtelternrat hat die Ergebnisse seiner Umfrage „Welche Themen sind Eltern in ihren Kitas wichtig?“ veröffentlicht. An der Online-Befragung beteiligten sich Eltern von 1.117 Kindern. Es gibt viele Themen, die für Eltern wichtig sind. Eine gesunde Ernährung, ein möglichst kleiner Betreuungsschlüssel und qualifiziertes Fachpersonal werden als wichtig benannt. Während sich 85% aller Eltern zufrieden bis sehr zufrieden mit der Betreuungsqualität zeigen, gibt es viele Verbesserungswünsche im Bereich der Betreuungszeiten. Die Umfrage zeigt ganz deutlich, dass sich Eltern neben einer Reduzierung der Schließzeiten in den Sommerferien und einer garantierten Notbetreuung im Falle einer Schließung des Kindergartens vor allem eine flexible 35-Stunden-Block-Betreuung wünschen.

Eigentlich brauchen viele Eltern in Lippstadt nur einen 35-Stunden-Platz, weil ein Elternteil nur Teilzeit arbeitet und die Kinder bereits am frühen Nachmittag aus der Kita abholen kann. Trotzdem buchen viele Eltern einen deutlich teureren 45-Stunden-Platz. Deren Anteil ist in Lippstadt mit 48,59 Prozent im NRW-Vergleich auffällig hoch.

Das Problem: In vielen 35-Stunden-Plätzen ist keine Übermittagsbetreuung mit einem warmen Mittagessen vorgesehen. Eltern müssen ihr Kind also vor dem Mittagessen abholen und können es am Nachmittag zurück in die Kita bringen. „Unsere Gesellschaft durchlebt einen Wandel. Doppelte Erwerbstätigkeit ist für viele Familien unabdingbar. Wenn man sein Kind um 12:30 Uhr abholen und erst um 14:30 Uhr wieder zurück in die Kita bringen kann, weil eine Versorgung mit einem warmen Mittagessen in der Einrichtung nicht ermöglicht wird, dann behindert dies die notwendige Erwerbstätigkeit.“ so die Vorsitzende des Stadtelternrates Jana De Vidts.

Der Jugendamtselternbeirat (JAEB) Lippstadt fordert deshalb die deutliche Ausweitung von Betreuungsplätzen mit 35 Stunden ohne Übermittagsbetreuung.

Die Formulierung im Kinderbildungsgesetz (KiBiz, §13d und 13e) sagt: „In der Regel ist eine durchgehende Betreuung über Mittag anzubieten“. Weiter heißt es: „Wird in der Tageseinrichtung Mittagessen angeboten, so ist jedenfalls jedem Kind mit einer wöchentlichen Betreuungszeit ab 35 Stunden grundsätzlich die Teilnahme zu ermöglichen.“ Der Ministerialdirigent Manfred Walhorn bestätigte in der Vollversammlung der Jugendamtselternbeiräte am 23.02.2019 in Düsseldorf, dass es nur eine Hand voll von Kommunen in NRW gibt, in denen die Betreuungsplätze mit 35 Stunden ohne eine angemessene Mittagsversorgung überhaupt bestehen.

Die Eltern haben tatsächlich jedoch das Gefühl durch die fehlenden Mittagsplätze in einen 45-Stunden-Betreuungsvertrag gedrängt zu werden, kritisiert die Elternvertretung. Neben den höheren Kosten für die Eltern in Form eines erhöhten Elternbeitrags wird auch die Stadt durch deutlich höhere Kosten für die Bezuschussung der 45-Stunden-Plätze belastet.

Der Stadtelternrat hat bereits erste Gespräche mit Trägern der Kindertageseinrichtungen und der Stadt Lippstadt geführt, um Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Die Argumente und Zahlen liegen auf der Hand. Der JAEB erhofft sich ein Einlenken der Träger und Kindergärten.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand des Jugendamtselternbeirats